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Fahrassistenz-Systeme

Im Hunter/Target Fahrversuch werden Ortungssysteme gebraucht, die die Position, die Geschwindigkeit, die Fahrtrichtung sowie Beschleunigungen und Drehrichtungen der beteiligten Fahrzeuge und damit auch die Relativbewegungen zueinander hochgenau bestimmen können. Die dafür passenden Inertial-Navigationssysteme liefert OxTS (Oxford, UK).

Die von einem RT-System((RT-System: Einheit zur Messung von hochgenauen Positions-, Geschwindigkeits-, Beschleunigungs- und Drehraten)) im vorausfahrenden Fahrzeug (Target) gemessenen Daten werden via WLAN an das nachfolgende Fahrzeug (Hunter) mit geringer Latenz und zeitgestempelt übertragen.

Genaue Kenntnis der relativen Positionen und Geschwindigkeiten

Dessen Position wird ebenfalls mit einem eigenen RT-System((RT-System: Einheit zur Messung von hochgenauen Positions-, Geschwindigkeits-, Beschleunigungs- und Drehraten)) bestimmt. Durch den Einsatz eines RT-Range im Hunter kann nun die relative Bewegung der beiden – oder von bis zu vier – Fahrzeugen gegeneinander gemessen und kontinuierlich aufgezeichnet werden. Neben den Positionen relativ zueinander und den Relativgeschwindigkeiten ist der wesentliche Parameter die Time-to-Collision (TTC), die über die Güte des Notbremssystems oder des Abstandsregelungssystems des zu untersuchenden Hunterfahrzeuges entscheidet.

SmaRT-Range entwirrt die Verkabelung

Die Tests erfordern eine recht aufwändige Verkabelung der verschiedenen beteiligten Komponenten mit entsprechendem Zeitaufwand. Das von DTC entwickelte SmaRT-Range reduziert den Einbau der Messtechnik ins Fahrzeug, deren Verkabelung und die Integration mit Fahrrobotern und weiteren Mess-, Detektions-, Steuer-, Datenaufzeichnungs- und Analysesystemen erheblich.